Das Scuba Tauch-Logbuch

Hintergrund des Tauchlogbuchs

Das Tauchlogbuch wurde ursprünglich in den Zertifizierungs- programmen der meisten Tauchagenturen eingeführt, um einem verstärkten Sicherheitsbedürfnis gerecht zu werden. Auch war das Festhalten von Informationen wie Tiefe, Grundzeit, Oberflächen-Intervall essentiell für die Planung von Wiederholungs-Tauchgängen. Als Tauchen populärer wurde, hat sich das Tauchlogbuch zu einem Journal entwickelt, in dem Taucher ihre Erinnerungen festhalten, ihre Tauchplätze, ihre gesichteten Fische, ihre Buddys usw. Die starke Verbreitung von Tauchcomputern hat das Tauchlogbuch als Planungsinstrument nahezz überflüssig gemacht und manche Taucher haben das Loggen aufgegeben. Die Mehrheit der Profitaucher und Tauchverbänden halten dies aber für falsch und alle anderen Gründe für das Führen eines Logbuchs sind nach wie vor relevant.

10 Hauptgründe für das Loggen von Tauchgängen

  1. Sicherheit:

    Bei einem Unfall können Ärzte eine bessere Diagnose stellen, wenn sie Informationen zu den letzten Tauchgängen haben. Zudem sollte das Logbuch medizinische Informationen wie Allergien usw enthalten sowie Notfallskontakte und Versicherungsdaten. Damit kann der Unfall medizinisch und logistisch weitaus effektiver gemanagt werden.

  2. Offizielle Aufzeichnung:

    Seriöse Tauchbasen verlangen nicht nur ein Brevet, sondern möchten auch die Taucherfahrung anhand des Logbuchs sehen. Datum des letzten Tauchgangs? Maximale Tiefe? Tauchdauer? Erfahrung mit speziellen Gegebenheiten wie Strömung, Wracks, Höhlen,...? Typische Tauchumgebung wie tropische Riffe oder kalte Seen? Weiters ist für die fortgeschrittene Tauchausbildung oft eine minimale Anzahl von Tauchgängen vorgeschrieben, z.B. technisches Tauchen, Divemaster und Tauchlehrer.

  3. Erinnerungen (geloggt oder verloren):

    für Amateurtaucher ist der Hauptgrund für ein Logbuch die Bewahrung wunder- voller Taucherlebnisse an aufregenden, schönen Orten. Festzuhalten, was man über und unter Wasser gesehen hat, mit wem man getaucht ist und die Ein- drücke, die jeder Tauchgang hinterlassen hat, ist der beste Weg, seine Tauch- historie lebendig zu machen und zu halten.

  4. Mit anderen teilen:

    Mit dem Logbuch kann man seine Taucherfahrungen schön mit Freunden und Familie teilen, sei es beim Blättern durch ein gutes altes Papier-Logbuch und ein Fotoalbum oder mittels Email und sozialer Medien.

  5. Meeresbewohner erforschen:

    Viele Taucher schätzen ausser dem tollen Gefühl der Schwerelosigkeit und der Magie des Atmens unter Wasser auch das Erkunden der Unterwasserwelt. Welche Arten von Moränen und Rochen hast du gerade gesehen? Was war das für eine bunte Fächerkoralle war das? Mein erster Walhai! Das Logbuch ist der perfekte Ort, das Gesehene festzuhalten. Damit ist auch das Logbuch anderer Taucher eine Informationsquelle für Tauchplätze, an denen man neue Fischarten sehen kann.

  6. Nachschlagwerk:

    das Logbuch erlaubt Tauchern, die regelmässig an demselben Tauchplatz record valuable information such as the site’s coordinates, best entry tauchen, lokale Gegebenheiten, die besten Einstiegspunkte, die beste Tageszeit zum Tauchen, Flora und Fauna, Strömung, Sicht u.v.a.m. zu dokumentieren, was ihre Tauchvorbereitung und die anderer wesentlich erleichtert. Taucher, die nach Jahren an den Tauchplatz zurückkehren, interessieren sich oft für die über die die Zeit erfolgten Veränderungen.

  7. Gewichts-Check:

    die Auswahl des korrekten Gewichts in verschiedenen Gewässern und mit unter schiedlicher oder ungewohnter Ausrüstung bereitet Tauchern oft Kopfschmerzen. Jetzt könnte man statt eines umständlichen Test-Tauchgangs im Logbuch nachschauen, welches Gewicht man unter vergleichbaren Bedingungen brauchte.

  8. Leistungssteigerung:

    Jeder Taucher möchte so viel Zeit wie möglich unter Wasser verbringen. Wenn man seinen Oberflächen-Luftverbrauch gut dokumentiert und verfolgt, kann man über die Zeit den Einfluss verschiedener Faktoren wie Strömung, Tiefe, Wärme, Gewicht usw. besser verstehen und die Zeit am Grund entsprechend optimieren.

  9. Statistik:

    durch die Verbreitung von Tauchcomputern und elektronischen Logbüchern nimmt das Ausmass an Tauchern zur Verfügung stehenden Daten ständig zu. Viele möchten diese festhalten und analysieren. Dies geht von einfachen Statistiken wie Anzahl Tauchgänge, Verteilung über die Zeit, Maximaltiefe und -dauer bis zu einer umfassenden Sicht auf das eigene Tauchprofil. Taucher mit vielen Tauchgängen verwenden elektronische Logbücher auch für spezifische Auswertungen nach Gewässertyp, Land, Buddy, etc.

  10. Verzeichnis der Ausrüstung:

    das Tauch-Logbuch ist der beste Ort, um relevante Informationen über die eigene Ausrüstung zu speichern und den fälligen Service nicht zu versäumen. Ausserdem helfen Daten zu Kaufpreis, Geschäft und Garantie im Fall von Problemen oder als Basis für den nächsten Kauf.


Diviac - das Tauchlogbuch neu erfunden...


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